
Eine gesunde Ernährung ist wichtig für die Gesundheit
In einer Region wächst immer die Nahrung zu einer bestimmten Jahreszeit, die der Mensch, der dort lebt zu dieser Zeit braucht. Wer sich von Obst und Gemüse der Saison ernährt, ist auf dem richtigen Weg. Und wer im Winter Kartoffeln, Kraut, Kohl und Wurzelgemüse wie Sellerie und Karotten in seinen Speiseplan einbaut, der achtet bereits auf eine gesunde Ernährung. Auch kommt man dadurch zu mehr Vitamin C als aus zu früh geernteten und durch den Transport geschädigten Südfrüchten wie beispielsweise Kiwis, Mangos, Orangen oder anderem exotischen Obst.
Der Mensch isst, um zu leben
Der Mensch isst, um zu leben und nicht umgekehrt. Regelmäßig große Fleischportionen zu verzehren, die Gemüse und Getreide wie Reis oder Mais zu Beilagen degradieren, sind für eine gesunde Ernährung ungeeignet. Daher ist es nicht überraschend, dass Vegetarier nachweislich gesünder und viel weniger gefährdet sind, an Krebs zu erkranken. Ob jemand Fleisch konsumieren oder als Vegetarier darauf verzichten will, muss jeder Mensch für sich selber entscheiden.
Gesunde Ernährung heißt nicht, auf schmackhafte “Lieblingsspeisen” zu verzichten
Aus medizinischer Sicht spricht vieles für eine überwiegend vegetarische Vollwerternährung, die ein- bis zweimal in der Woche durch etwas Fisch oder Fleisch ergänzt wird. Man kann ein wenig Fleisch essen, muss es aber für eine gesunde Ernährung nicht. Obst und Gemüse roh, gedünstet oder gekocht, sollte den größten Teil der Pyramide für eine gesunde Ernährung ausmachen. Dazu kommen verschiedene Getreidesorten und das, was man daraus zubereiten kann. Sehr viel weniger Platz ist in der Pyramide für Fisch, Fleisch sowie Milch und den Produkten daraus reserviert, wie beispielsweise Käse und Joghurt. Noch etwas weniger Raum ist für Fette. In der Spitze der Pyramide befindet sich ein freier Platz, der mit all dem ausgefüllt werden kann, was in der Pyramide fehlt, aber einem gut schmeckt. Gesunde Ernährung heißt nicht, auf seine “Lieblingsspeisen” zu verzichten.